Fluktuationskosten zählen zu den am stärksten unterschätzten Kostenpositionen in Unternehmen. Sie tauchen in keiner klassischen GuV explizit auf, sind selten transparent aufgeschlüsselt und werden in strategischen Entscheidungen häufig ignoriert. Und genau darin liegt das Problem. Denn während viele Unternehmen intensiv an Materialkosten, Prozessoptimierung oder Einkaufspreisen arbeiten, fließt Jahr für Jahr ein erheblicher Teil des Ergebnisses unbemerkt durch Mitarbeiterfluktuation ab.
Mitarbeiter gehen – und mit ihnen gehen Wissen, Produktivität, Kundenbeziehungen und interne Stabilität. Die dadurch entstehenden Kosten sind real, messbar und in vielen Organisationen höher als angenommen. Fluktuationskosten sind keine weichen Faktoren, sondern betriebswirtschaftliche Realität. Wer sie nicht kennt, kann sie weder steuern noch reduzieren.
In diesem Beitrag erfährst Du, was Fluktuationskosten tatsächlich umfassen, warum sie regelmäßig falsch kalkuliert werden und wie Unternehmen beginnen können, diese verdeckte Gewinnlücke sichtbar zu machen.